Unser Alltag im Katzenhaus

Kater am Futterteller

Füttern

Jeden Tag müssen unsere Katzen versorgt werden - und zuerst wird natürlich gefüttert. Die meisten warten dann schon ganz ungeduldig.

Katzenklos werden gereinigt

Putzen

Hygiene und Sauberkeit sind sehr wichtig, täglich wird geputzt: Katzenklos müssen geleert und gesäubert, Zimmer und Gehege gereinigt werden.

Kater Arnie beim Spielen

Spielen

Zeit zum Spielen und Streicheln muss sein: Gerade die Teenies lieben es, Spielmäuse an der Angel zu jagen. Da lassen sich auch die Schüchternen locken. 



Cosmo sieht aus dem Fenster
Emmy bleibt lieber im Freigehege - dank der Decken ist kuschlig warm.

 

Jetzt lieben wir es aber kuschlig !!!

 

Morgens sind die Pfützen manchmal schon vereist und der kalte Wind bläst um die Bäume und die Freigehege auf unserem Gelände. Auch in unseren zwei Katzenhäusern hat die Heizperiode längst begonnen, die Samtpfoten mögen es gern warm. Während sich die meisten dann drinnen ein gemütliches Plätzchen suchen und nur immer mal kurz eine Runde durchs Freigehege drehen, bleiben andere noch draußen.

Emmy zum Beispiel hat ihre warme Kuschelhöhle bezogen, die sie nur selten verlässt. Allerdings empfängt sie auch Besuch: kürzlich lugte auch ein schwarz-weißes Köpfchen aus der Höhle - Pepi hatte es sich neben ihr (mehr oder weniger) bequem gemacht. Emmy blieb gelassen wie immer, und der Gast verabschiedete sich bald wieder. 

Ringo und die schwarzen Kater Momo und Sultan dagegen, die vorher  in einem kleineren benachbarten Gehege lebten, wagen sich noch nicht durch die Katzenklappe ins Innere. Deshalb haben wir für sie  ein extra mit Stroh ausgepolstertes Häuschen ins große Freigehege geräumt.


Weißnäschen sitzt gern draußen und lässt sich den Wind um die Nase wehen - und behält alles im Blick.

Immer noch fit - unsere alten Damen

 Während die meisten unserer Fellnasen eher scheu sind, genießen Weißnäschen und Oma Hilde menschliche Nähe. Die beiden wohnen zwar in einem Raum, bleiben aber lieber für sich. Oma Hilde, unsere "Alterspräsidentin", liegt meist in ihrem Körbchen und streckt auch zum Fressen nur den Kopf heraus. Sobald jemand ins Zimmer kommt, wird er mit heiserem Mauzen begrüßt - was bedeutet: Nun streichle mich endlich! Das liebt sie. Aber Vorsicht: Es wird feucht - sie sabbert ...

Weißnäschen ist etwas vergesslich geworden und bewegt sich auf überschaubarem Terrain - mal drinnen, mal draußen. Gern sitzt sie im Ufo und beobachtet, was nebenan passiert.  Weil ihr das Laufen und erst recht das Springen manchmal schwer fallen, haben wir eine Treppe gebaut, die sie gern benutzt. Weißnäschen ist etwas schreckhaft, aber wenn man ruhig auf sie zugeht , genießt sie das Streicheln.

So alt ist keine andere Katze bei uns: Oma Hilde wird auf 20 Jahre geschätzt. Sie liegt am liebsten im Körbchen, frisst gern, schläft viel  und liebt Streicheleinheiten.



Nun hat auch Johnny ( oben links) ein Zuhause; wie Leila und Lola,  Maya, Lissy, Eddie und sein Bruder Emir, Claire, Klausi, Mia,  Uschi,  Schnurri,  und ganz unten unsere Kitten Clarissa, Hermine, Hannibal und Penny, das Duo Happy und Honey sowie Charly und Knut.  Happy Cats!

Zutraulich und verschmust: Jacky hat nun wieder  ihre  Menschen ganz für sich allein.
Zutraulich und verschmust: Jacky hat nun wieder ihre Menschen ganz für sich allein.

Ein neues Zuhause - Vermittlungen 2019

 

Herzensbrecherin Jacky hat es geschafft  und ist am zweiten Adventssonntag in ihr neues Zuhause gezogen. Eine Woche vorher fand am Sonnabend unsere Weihnachtsfeier statt, und während des Rundgangs  passierte es: Jacky eroberte das Herz einer Besucherin, die auch Patin einer Miez ist. Sie gab sich noch einige Tage Bedenkzeit und dem Partner Gelegenheit, Jacky kennen zulernen - auch das passte.  So kann die 13-jährige "Schmusebacke" das Weihnachtsfest in Familie verbringen.

Ein frohes Ende, so wie schon bei Leila und Lola, Johnny und Maya, die Mama unserer vier Kitten, die ein liebevolles Zuhause bei einer unserer Mitarbeiterinnen gefunden hat. Auch Emir und Uschi haben das Herz von tierlieben geduldigen Menschen erobert und sind zu ihnen gezogen, ebenso wie Klausi und Mia. Unsere 12jährige Claire lebt bei einer älteren Dame. 



Es floss nicht nur das Wasser, sondern auch der Schweiß: Alle Zimmer, Gehege und Inventar wurden gründlichst gereinigt. Dabei leistete der Kärcher gute Dienste, ob im Gehege, beim Reinigen des provisorischen "Behandlungstisches" oder der Katzenklos. Danach wurde alles noch desinfiziert. 

Visite mal anders: Die Tierärztin kommt ins Katzenhaus

Das war eine Aufregung: Tierarztvisite direkt im Katzenhaus. Hans-Jürgen Raqué und sein Team aus Holzhausen haben seit August die Betreuung unserer Samtpfoten übernommen und bei einem ersten Termin vor Ort alle Bewohner des Holzhauses gründlich untersucht: gewogen, abgetastet, in Ohren und ins Mäulchen geschaut, gegen Parasiten behandelt. Ein Kraftakt für alle - schließlich mussten unsere Miezen ja erst eingefangen und in Boxen (mit Namensschildchen) separiert werden. Mehr als zwei Stunden untersuchten und behandelten die Tierärztin und ihre Helferin unsere Fellnasen.

Nun hat jeder seine " Akte", weitere Behandlungen sind in einigen Fällen nötig.

Am 12. Oktober ging es in die zweite Runde - auch die Miezen aus dem Steinhaus mussten sich dem tierärztlichen Check up unterziehen. Wieder wurden alle gründlich untersucht und behandelt.

Wir sind froh, dass wir nun Klarheit über den Gesundheitszustand unserer Schützlinge haben. Einige brauchen Medikamente, andere weitere Behandlung, zum Beispiel haben mehrere Probleme mit den Zähnen. Die meisten konnten geimpft werden, damit sind sie künftig besser gegen Katzenschnupfen geschützt.  

Und damit Parasiten keine Chance mehr haben, wurden sämtliche Freigehege und Zimmer einschließlich Kratzbäume, Spielzeug und Besen gründlich gereinigt und desinfiziert. Ein Kraftakt für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die schon am Vortag und am Tag danach bis abends im Einsatz waren. Herzlichen Dank! 

 

Emmy aus dem Holzhaus konnte diesmal gelassen bleiben, ebenso wie die bunte Heidi, die durchs Fenster die Putzaktion beobachtete. Kratzbäume und diejenigen der Körbe, die noch gut erhalten waren, wurden mit dem Dampfreiniger gesäubert. Inzwischen sind die meisten der Weidenkörbe gegen die besser zu reinigenden "Ufos" ausgetauscht, die gut angenommen werden. 



Happy End für Conny und Franzi

 

Für Franzi, eine absolut verschmuste Katze und den etwas schüchternen Conny hat am 9. Oktober ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Unsere zwei geretteten Findlinge, die von herzlosen Menschen in einem Karton auf einer Baustelle entsorgt worden waren, sind in ihr neues Zuhause gezogen. Ihr Aufenthalt bei uns war nur von kurzer Dauer. Eine junge Familie, die auf der Suche nach einem vierbeinigen Hausgenossen war, schloss beide sofort ins  Herz - und so wurde es ein doppelter Familienzuwachs.

Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

So hat ihr Schicksal ein glückliches Ende genommen. Am 29. September brachten uns zwei Männer die beiden, die sie am Tag zuvor auf der Baustelle im Südosten Leipzigs in einem Karton gefunden hatten:  zwei verstörte Miezen, die von hartherzigen Menschen ausgesetzt wurden. 

Sie wurden tierärztlich untersucht und behandelt, wir haben sie Conny und Franzi genannt.



Babykatze
Ein Platz an der Sonne

Tschüss, ihr Kleinen!

 

An den Kindern sieht man, wie schnell die Zeit vergeht - unsere Minitiger Clarissa, Hermine, Hannibal und Penny sind im Sommer ausgezogen. Auch Happy und Honey, die beiden schwarz-weißen Kitten, haben inzwischen Familienanschluss. 

Vergessen haben wir sie nicht und erinnern uns gern an die aufregenden Wochen.



 Dr. Ronald Lindner gibt bei der MDR-Sendung "Tierisch, tierisch" regelmäßig Tipps zum Umgang mit Tieren  - diesmal ging es um unsere Kitten Kurti, Kay, Kiri und Kessy.  Sie hatten als Babys keinen Kontakt mit Menschen. Foto: Internet/MDR
Dr. Ronald Lindner gibt bei der MDR-Sendung "Tierisch, tierisch" regelmäßig Tipps zum Umgang mit Tieren - diesmal ging es um unsere Kitten Kurti, Kay, Kiri und Kessy. Sie hatten als Babys keinen Kontakt mit Menschen. Foto: Internet/MDR

Bei "Tierisch , tierisch" im TV - jetzt in der Mediathek: Hilfe, die kleine Katze faucht immer!

 

Sie sind niedlich, man möchte sie knuddeln und streicheln - aber das sehen die Kitten ganz anders. Wer zu nahe kommt, wird angefaucht und wer nicht hören will, muss fühlen: Auch kleine Tatzen können kräftig kratzen. Wie gelingt es, wild geborene Kätzchen so zu sozialisieren, dass sie vermittelt werden können?

Antwort darauf gibt Dr. Ronald Lindner, der sich auf Tierverhaltenstherapie spezialisiert hat und regelmäßig  in der MDR-Sendung "Tierisch, tierisch" Tipps zum Umgang mit den Vierbeinern gibt - häufig geht es um so genannte Problemfälle.

Diesmal war er mit dem Drehteam Gast in unserem Katzenhaus und hat sich mit den  fünf Kitten Knut, Kurti, Kay, Kessy und Kiri beschäftigt. 

Was daraus geworden ist, war in der Sendung am 13. November zu  sehen. Neugierig geworden? Wenn Sie sie verpasst haben oder sich den Ausschnitt noch einmal ansehen wollen, finden Sie die Sendung in der MDR-Mediathek - nur auf den unten stehenden Link klicken!

Vielleicht verlieben Sie sich ja auch in eine oder zwei unserer Kleinen  - vier suchen noch ein Zuhause bei geduldigen Menschen mit großem Herz, die ihnen die nötige Zeit zur Eingewöhnung geben.