Aktuelles


Sonne lacht zum Herbstfest - Zahlreiche Gäste feierten mit uns 20. Geburtstag

Der Wettergott war uns gewogen, immer wieder blinzelte die Sonne am Himmel und freute sich mit über das geschäftige Treiben zum Herbstfest. Viele  Gäste feierten mit uns das 20-jährige Bestehen unseres Vereins. Eine kleine Ausstellung mit zahlreichen Fotos dokumentierte die Entwicklung in den letzten Jahren. Bei Kaffee, Kuchen und Rostern vom Grill gab es anregende Gespräche. Unsere Katzen allerdings zeigten wieder einmal, dass sie Meister im Verstecken sind - im großen Gehege am Holzhaus war zeitweilig nicht eine Fellnase zu ent-decken. Die großzügigen Futterspenden lassen sie sich aber gern munden.

Herzlichen Dank allen Spendern und Unterstützern für die Geschenke!

"Erkennt ihr uns?" hatten wir gefragt und um Fotos von Katzen gebeten, die von unserem Verein vermittelt worden waren. Das fand große Resonanz  - und natürlich haben wir die Samtpfoten wiedererkannt! Unser Gelände bot genug Platz, so dass - wenn nötig - Abstände eingehalten werden konnten. Am Eingangstor stand die obligatorische Desi-Flasche, zudem spielte sich alles im Freien ab. Mit Kuchen und  Rostern wurde für das leibliche Wohl gesorgt. 

Auch einige der " Aktivisten der ersten Stunde", die den Verein mitbegründet und das Katzenhaus mit aufgebaut hatten, waren gekommen - eine Fotoschau zeigte Häuser und Räume damals und heute.   



Was für ein Unterschied! Das alte Gehege, dass nun schon etliche Jahre auf dem Buckel hatte, wurde abgerissen(unten). Das neue ist nun fertig, das Dach lässt viel Licht durch  - und ist dicht!!! Im hinteren Bereich wurde eine Wetterschutzwand montiert. Innen gibt es noch einiges zu tun, aber unsere Katzen genießen schon wieder den sicheren Auslauf.  

Neue Freigehege

nimmt Gestalt an

Lange haben wir darauf gewartet, nun ist es fast fertig. Mit dem Abriss Ende September fiel der  Startschuss für den Bau des neuen Freigeheges am Steinhaus. Alles wurde ausgeräumt, unsere Katzen mussten  solange in ihren Zimmern bleiben. Vom alten Gehege bleibt nur ein Stapel Holzbalken und Draht. Der Neubau gefällt Katzen und Personal - nun geht es noch an die Innengestaltung.



Azubis von Obi bauen Super-Kratzbäume

Die Überraschung war gelungen! Im Rahmen eines Projektes wollte uns eine Gruppe Azubis aus mehreren  Leipziger Obi-Baumärkten mit selbst gebauten Katzenutensilien unterstützen. Als am 21. Oktober dann der Transporter durch unser Tor rollte, staunten wir nicht schlecht: Entladen wurden neben zwei ganz individuell gestalteten großen Kratzbäumen noch ein hölzerner Kratzturm und bereits zugeschnittene Laufbretter für das neue Freigehege. Auch der Schwung Besen und Putzmittel sind uns willkommen. Unsere Katzen werden sicher ebenso begeistert sein - und wir sagen ganz herzlich Dankeschön für diese wunderbare Ergänzung des neuen Freigeheges am Steinhaus!



Helle Wände, pflegeleichter Fußboden, ein neuer großer Kratzbaum - das erste Zimmer ist (fast) fertig.

Baulärm im Katzenhaus

Endlich! Die Sanierung der Katzenzimmer im Steinhaus hat begonnen. Alles wird neu und schön: Fußboden, Fliesenspiegel, Anstrich...- sogar die Türen!

Endlich lassen sich die Räume ordentlich verschließen. Die ersten beiden Zimmer sind inzwischen fertig. Ein neuer großer Kratzbaum lädt zum Klettern und Dösen ein. Doch noch riecht alles ein wenig fremd und muss erst mal in Ruhe - und ohne Beobachter - begutachtet werden.



Kleine Rabauken: Kitten erobern ihre Welt im Katzenhaus

Die Aufregung der ersten Tage und Wochen ist überstanden, unsere Kitten erobern nun täglich ein Stück mehr von der Welt, Für die meisten haben wir bereits ein neues Zuhause gefunden. Allerdings: Die Kinderzimmer werden nicht leer in diesem Jahr. Immer wieder müssen wir Notfälle aufnehmen: Mamas und Kitten - Katzen, die nicht kastriert worden sind, zum Teil vermutlich ausgesetzt.

Zuerst kamen Sissy und Amy, sie haben jeweils drei Babys großgezogen  - alles Jungs!  Cleo (Foto unten) überraschte uns mit fünf Kleinen, noch mal drei Jungs, aber auch zwei Mädchen. Von links: Leo, Ella, Mama Cleo, Charlie, Minou und Levi. Ruby brachte fünf Babys mit, zwei Jungs, drei Mädels. Genau andersherum ist es bei Micas Nachwuchs: zwei Mädels und  drei Jungs. Diese Kleinen können Anfang November ausziehen.

Oben: Billy und Simba - eine Kehrschaufel hat eben auch ihren Reiz.Unten: Luna, geschafft vom Spiel.

Amy, unsere schwarze Miez mit den großen Kulleraugen, überraschte uns am 5. Mai mit ihrem Nachwuchs. Drei schwarz-weiße Babys, um die sie sich sofort rührend kümmerte. Vier Tage später kam Sissy mit ihren winzigen Kitten zu uns - sie waren am 1. Mai draußen unter einer Hecke zur Welt gekommen. Am 6. Juni kamen Cleos Babys zur Welt, vier grau getigerte mit weiß, nur Charlie hatte von Mama dazu noch einen Hauch braunes Fell (großes Foto oben). Ende Juli zog Ruby mit ihren fünf etwa acht Wochen alten  Kitten ein.

Alle Teenies sind inzwischen vermittelt, aktuell leben Mica und ihre Kitten Leila, Luna, Billy, Urmel und Simba noch bei uns.

Inzwischen sind noch einmal fünf Kitten eingezogen, die - wenn alles läuft wie gedacht -  Ende November/Anfang Dezember ausziehen können.  

Spielen, toben, schlafen - und alles wird untersucht im Zimmer. Der schwarze Urmel klettert wie ein kleines Äffchen am Gitter hoch - die anderen können das natürlich auch. Billy und Simba untersuchen die die Kehrschaufel. Leila liebt die Kuschelhöhle. Schwester Luna kuschelt mit den Geschwistern.

Von fast ganz weiß bis weißgrau-getigert reicht die Fellzeichnung unserer Jüngsten.



Diese fünf Kitten brachte ihre Mama zu der Familie, die sie seit einiger Zeit fütterte  - da waren sie etwa 8 Wochen und hatten alle Augenprobleme. Mit Hilfe des Vereins Straßenkatzen LE konnten sie eingefangen werden und sind nun bei uns. Sie wurden tierärztlich untersucht und bekommen Medikamente - die Augen sind schon viel besser geworden! Zum Vergleich: oben links das Foto bei der Ankunft. Betty, Mira, Raja, Ronny und Bailey konnten inzwischen vermittelt werden - sie sind gesund und geimpft. Mama Ruby wurde kastriert und ist in ihre gewohnte Umgebung zurückgekehrt. 

Nicht wegsehen: Tierleid verhindern, Katzen kastrieren

"Die ganze Nacht hat etwas geschrien, am Morgen haben wir die kleine Katze gefunden!"

"Die kleine Babykatze lag am Wegrand, sie hat die Augen noch zu."

"Hier am Straßenrand steht eine Box, da sind zwei kleine Katzen drin!"

Das sind nur drei der Hilferufe in einer Woche. Dank der Zusammenarbeit mit dem Verein Straßenkatzen LE und Hinweisen, auch das Veterinäramt zu informieren, konnte allen geholfen werden. Leider ist das nicht immer möglich - oft sind Pflegestellen bis zum letzten Platz besetzt, auch bei uns sind alle Räume voll belegt. 

Es ist gut, wenn Menschen nicht wegsehen, aber wir haben den Eindruck: Es sind in diesem  Jahr sehr viele Kitten, die draußen geboren wurden und werden. Tierleid durch Krankheiten und weitere Zunahme der wilden Katzenpopulation sind abzusehen.

Daher die große Bitte: Wenn Sie privat Katzen füttern, kümmern Sie sich auch um die Kastration. Bleiben Sie aufmerksam, sehen Sie nicht weg -  nehmen Sie Kontakt mit dem Veterinäramt auf, informieren Sie Tierschutzvereine - wir bemühen uns um Unterstützung.

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Erster Besuch

in unserer

Tierarztpraxis

Am aufgeregtesten waren nicht die Kitten, als es am 26. Juni zum ersten Mal außer Haus und in die Tierarztpraxis ging, sondern ihre Mamas.  Alle sechs wurden gründlich untersucht: Ohren, Augen, Zähne, Bäuchlein, Hinterteil ....und erhielten ihre erste Impfung. Es gab so viel Neues zu sehen, dass gar keine Zeit zum Jammern blieb. Alle sind gesund und können in  ein neues Zuhause ziehen. 





Danke für die vielen Spenden!

 

Wir freuen uns, dass wir nach wie vor von vielen Tierfreunden und auch Firmen Unterstützung erfahren. Ob drei Säcke Klumpstreu oder 20, alles  hilft uns. Das gilt ebenso für die Futterspenden. Das dadurch gesparte Geld kommt unseren Miezen anderweitig zugute. Zum Beispiel brauchen unsere Kitten besondere tierärztliche Versorgung und die Katzenzimmer im Steinhaus neue ordentlich verschließbare Türen.

Allen  Spendern ein ganz herzliches Dankeschön - stellvertretend stehen hier  Emma und Viktoria, beide 9 Jahre, die in ihrer Schule eine Spendenaktion organisierten. Emma bot selbst gemalte Katzenbilder gegen einen kleinen Obolus an, letztlich kamen über 20 Euro zusammen. Die Muttis gaben noch etwas dazu und so konnte groß eingekauft werden.



Kommen ....: Obdach für zeitweise heimatlose Miezen  


Alles ist neu - wo bin ich den gelandet?, scheint sich die Miez zu fragen, die sich mit großen Augen im Zimmer umschaut. Massja ist  stolze 16 Lenze und am 30. September zu uns gekommen, weil erst ihr Frauchen und nun auch ihr Herrchen verstorben ist. Sie konnte bisher über das Fenster im Erdgeschoss täglich einen Spaziergang im Freien absolvieren, im Holzhaus gibt es im großen Freigehege frische Luft und viel zu entdecken.

Und noch einmal sind Kitten bei uns eingezogen, ein Quintett kleiner Babykatzen, die bisher mit ihrer Mama auf einem Firmengelände in einer Scheune gelebt haben. Die Mutter geht nach der Kastration in ihre gewohnte Umgebung zurück, die Kleinen werden ihre nächsten Schritte ins Leben im Katzenhaus gehen. Sie sind noch ängstlich und lernen nun täglich, dass man Menschen, die Futter hinstellen und Zeit zum Spielen haben, nicht gleich anfauchen muss...

 



.... und Gehen 2021: Unsere Herzensbrecher auf vier Pfoten

Sie war eine tolle Katzenmama und hat ihre Kitten vorbildlich groß gezogen - nun konnte Cleo (Foto links) ebenfalls in ein Zuhause zu katzenerfahrenen Menschen ziehen. Auch für Bonny, die sanfte schwarze Schmusekatze, hat sich schnell wieder ein Zuhause gefunden - dort findet sie Ruhe und Geborgenheit.

Ein letzter Blick zurück - nun sind am 30. September auch Tommy und Tara, lange unsere kleinen Sorgenkinder, in ihr neues Zuhause gezogen. Die langwierige Behandlung hat angeschlagen, die zwei können nun ein normales Katzenleben führen.

Unsere fürsorgliche Mamakatze Amy  hat, nachdem ihre drei Jungs ausgezogen sind, ebenfalls ein neues Zuhause gefunden. Dort trifft sie auf eine dreifarbige Artgenossin  - wir wünschen ihnen, dass sie Freundschaft schließen.

Endlich wieder ein richtiges Zuhause mit Kuschelplatz auf dem Sofa und herzlicher Zuwendung  - Katzendame Sarah  ist am 6. Juli umgezogen und wurde schon sehnsüchtig erwartet. Künftig steht sie wieder im Mittelpunkt und wird es sicher danken.

Für Moritz hatten sich mehrere Katzenfreunde interessiert, er selbst widmete einem jüngeren Pärchen mehr Aufmerksamkeit - und zu ihnen ist er am 29. Mai  gezogen und darf wieder Einzelprinz sein. Zora hat schon immer an der Zimmertür gewartet und gemauzt, wenn wir morgens ins Katzenhaus gekommen sind. Jetzt ist immer jemand da - Menschen und ein Katzenkumpel. Am 28. Mai ist Zora zu ihnen gezogen. Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Lilly, unsere so liebe und ruhige Katzenomi, hat am 23. Mai ein neues Zuhause gefunden - bei einem Menschen, der ihr alle Zeit gibt, die sie braucht, um wieder Zutrauen zu fassen. Ein Sonntag im Mai wird für Momo der Beginn eines neuen Lebensabschnitts: Am 16. zog der liebenswerte schwarze Kater, den alle ins Herz geschlossen hatten, in ein festes Zuhause mit vernetztem Balkon und extra großem Kratzbaum.

Als sie begonnen hatten, sich bei uns heimisch zu fühlen, zogen sie am 4. Mai schon wieder aus: Balou und Molly, die schwarzfelligen Geschwister, hatten die Herzen eines jungen Pärchens im Sturm erobert. Dort werden sie nun verwöhnt und können Abende lang spielen.

Sicher ahnte er etwas: Ohne Widerspruch ließ sich Frederik in die mitgebrachte Tasche setzen - ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Unser schöner selbstbewusster roter Kater hat das Herz einer jungen Frau gewonnen, die mit seinen Eigenheiten umgehen und ihm nach der Eingewöhnung auch Freigang bieten kann. Das überzeugte uns- so zog Frederik am 22. April aus.

Einmal hat er kurz gemaunzt während der Autofahrt, sonst war erwartungsvolle Ruhe. Spoky s) ist am 16. ins sein neues Zuhause gezogen - gleich nach der Ankunft verließ er die Box und erkundete das Zimmer. Wir freuen uns mit ihm.

Wendy hat uns nur einen kurzen Besuch im Katzenhaus abgestattet: Nach einer Woche Aufenthalt ist sie am 6. April zu ihrer neuen Familie gezogen.

Als letzte vom Trio ist nun auch Milly  (links) am Ostermontag in ein neues Zuhause gezogen - zu einem jungen Mann. Zwischen beiden hatte es sofort gefunkt. Ihren Gefährten Miezi und Füchslein hatte sie schon eher Tschüss gesagt. Miezi, souveräne Tigerkatze, hat endlich wieder Familienanschluss - sie zog am 27. März bei zwei jungen Frauen ein und hat sicher schon bald die Wohnung und den extra vernetzten Balkon erkundet. So groß und kräftig der hübsche rote Kater Füchslein ist, so schüchtern ist er auch. Streicheleinheiten genoß er sehr, wagte sich aber nur selten aus seiner Höhle heraus. Zum Frühlingsanfang begann ein neuer Lebensabschnitt für Füchslein bei einer älteren Dame, die sich beim ersten Sehen in ihn verliebte.

Endlich ist immer jemand da zum Kuscheln und Spielen - für Jette, ein absolutes Muss. Im neuen Zuhause wird sie seit dem 2. März rund um die Uhr verhätschelt. Auch Harry,  der lebenserfahrene Kater, weiß, wie man Menschen um die Pfote wickelt: Er setzt sich auf den Schoß, kuschelt und schnurrt - und so gewann er im Nu das Herz einer älteren Dame. Seit 23. Februar ist ihm ein fester Sofaplatz sicher.

Unser roter Kater Tommy II, der an Diabetes leidet, hat ein Glückslos gezogen: Er hat jetzt eine Pflegestelle bei einer katzenerfahrenen Dame. Dort genießt er alle Annehmlichkeiten und wird fachgerecht medizinisch versorgt.

Auch Nelly reichten einige Minuten, und dann stand fest, dass sie künftig ein sorgenfreies Leben führen kann - sie ist am 22. 2. ausgezogen. 

Es war bei beiden Zuneigung auf den ersten Blick: Ilona  hat jetzt ein ruhiges Zuhause bei einer katzenerfahrenen Dame, die sie liebevoll umsorgt und ihr nach der Eingewöhnung auch Freigang bietet. Besonders freut uns, dass Esmi, unsere alte Katzenlady, die langsam wieder Vertrauen zu Menschen gefasst hatte, am 16. Februar als Familienmitglied aufgenommen wurde. Schon am ersten Tag gab es ausgiebige Kuschelstunden auf dem Sofa.

Lea, der ruhigen schwarzen Katze mit dem kleinen  weißen Halsfleck , haben wir am 9. Februar Adieu gesagt - bei einer jungen Frau bekommt sie Aufmerksamkeit sowie Kuschel- und Spieleinheiten, so viel sie mag.

Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Am 3. Februar sind die Brüder Oreo und Bacardi,  die wir alle ins Herz geschlossen hatten, in ein dauerhaftes Zuhause gezogen. Nun haben sie wieder ihren Menschen für sich, der sie verwöhnt und immer für sie da ist. Viel Kuschelplätze und ein neuer großer Kratzbaum direkt am Fenster haben auf sie gewartet.

Ramses, der schöne schwarze Kater mit den grünen Augen, (Foto unten rechts) ist nicht lange bei uns geblieben. Gleich beim ersten Kennenlern-Besuch stand für Katze und Dosenöffner fest: Da ist Sympathie! Und so zog Ramses am 25. Januar in sein neues Zuhause mit vernetztem Balkon.

Viola, unsere süße kleine Katzenlady, hat sich in etliche Herzen geschlichen - und so gab es eine Reihe Interessenten, die ihr ein Zuhause geben wollten. Am 10. Januar haben wir Viola verabschiedet, neue Abenteuer und feste Bezugspersonen, die sie täglich um die Pfote wickeln kann, warten nun auf sie.  

Auch für die zwei ausgesprochen liebenswerten Kater, deren Frauchen ins Pflegeheim gezogen ist, hat am 14. Januar ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Der rote Toni und der schwarze Fritzi haben die Herzen einer jungen Frau und deren Tochter erobert und wurden ins neue Zuhause geholt. Dort warten viele Kuschelplätze und natürlich Streicheleinheiten. Das Beste aber: Auch am Abend ist immer jemand da für sie!  

von oben: Viola, Lea, Tommy II., Spoky, Lilly

von oben: Toni, Esmi, Jette, Momo, Amy

von oben: Fritzi, Harry, Wendy, Balou und Molly, Moritz, Tommy und Tara

von oben: Ramses, Nelly, Miezi, Frederik, Sarah

von oben: Oreo und Bacardi, Ilona, Füchslein, Zora, Bonny



Spenden sichern Behandlung für Tommy und Tara

Das ist die Geschichte von Tommy und Tara - zweier kleiner Katzen, die wir Ende Januar aufgenommen haben. Eine Geschichte, die von Tierliebe und überwältigender Hilfsbereitschaft erzählt, mit gutem Verlauf, aber noch ohne happy end - denn sie ist noch nicht zu Ende. 

Das sieht nicht gut aus! Der erste Eindruck, den wir hatten, als wir die beiden zwei Mini-Tiger aufnahmen, bestätigte sich leider bei der tierärztlichen Erstuntersuchung: Katzenschnupfen, Fieber. Während sich die kleine Tara dank der sofortigen Behandlung relativ schnell wieder erholte, ging es ihrem Bruder Tommy schlecht. Die weitere Diagnostik brachte die traurige Gewissheit - alle Werte deuten darauf hin, dass Tommy  an FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) leidet. Eine fachärztliche Untersuchung ergab, dass der Kleine scheinbar blind ist. Aber: Besserung ist möglich! Weil er sich nun langsam erholte und Lebensmut zeigte, haben wir uns mit Tierärzten beraten: Tommy soll eine Chance bekommen!

Denn es gibt inzwischen die Möglichkeit einer Behandlung. Allerdings ist die Therapie langwierig, dauert rund drei Monate. Und  -  die Medikamente sind teuer, kosten rund 900 Euro. Spontan sicherten mehrere Mitglieder unserer Vereins Unterstützung zu, ebenso unsere Tierarztpraxis. Und dann geschah das Wunder: Nach einem Spendenaufruf war binnen drei Tagen die nötige Summe beisammen - wir waren überwältigt, gerührt und überaus dankbar.  So konnte die Behandlung auf einer Pflegestelle zeitnah beginnen. Schwester Tara blieb bei ihm.
Die Medikamente schlugen gut an, und sogar das Augenlicht kehrte - zumindest auf einem Auge - zurück. Doch Ende März kam  der Schock: Auch bei Tara ist, obwohl anfangs der Test negativ war, das Virus mutiert und FIP ausgebrochen. Dank der großartigen Unterstützung konnte auch bei ihr die Behandlung begonnen werden.  Wir drücken die Daumen und hoffen. Nun brauchen die beiden Minitiger weiter viel Geduld und Glück.


 

Einbrecher - Der große Schreck vor einem Jahr!

 

Inzwischen ist der Schreck verdaut, die aufgebrochenen Schlösser wurden ersetzt, die Schäden am Türstock repariert.

Einiges muss wieder neu angeschafft werden. Wir bedanken uns bei allen Spendern und Unterstützern, die uns mit Zuspruch und Geldzuwendungen nach dem Einbruch geholfen und Mut gemacht haben. Es tut gut zu wissen, dass wir in solchen Situationen nicht allein sind! Übrigens: Bargeld wird bei uns im Katzenhaus nach wie vor nicht aufbewahrt....


Auf der Suche nach Bargeld oder anderem Wertvollen durchwühlten die Einbrecher auch die Schränke im Flur - allerdings ergebnislos: Geld ist bei uns ebensowenig zu holen wie Wertsachen. So nahmen sie Kaffee, Getränke und Werkzeug mit.   Der Sachschaden  allerdings ist weit höher - so müssen fast überall die Schlösser ersetzt werden.

Alles durchwühlt: Dreiste Einbrecher wollten Beute machen

Wieso steht die Tür zur Zufahrt unseres Geländes offen?, wunderte sich am Montag morgen kurz nach sieben Uhr der erste Mitarbeiter, der ins Katzenhaus wollte. 500 Meter weiter und zwei Minuten später wurde aus der ersten Befürchtung knallharte Realität: Einbrecher waren am Werk und haben in der Nacht vom 14. zum 15. Juni 2020 unser Katzenhaus heimgesucht. Die größte Sorge galt natürlich unseren Miezen: Sind alle noch da, sind sie gesund? Ein Felsbrocken fiel uns vom Herzen - in den Gehegen und Zimmer hatten die dreisten Einbrecher zum Glück keine Schätze vermutet, nachdem sie in einem Raum offenbar gesehen hatten, dass es hier "nur" Regale und Katzenklos gibt.

Dafür wurden im Flur alle Schränke aufgebrochen und durchwühlt, ebenso unsere Schuppen, in denen  Transportboxen, aber auch Werkzeug und Geräte lagern. Die Beute  - u.a. etwas Werkzeug, Kaffee, Wasserflaschen, ein neues Schloss - ist überschaubar, der Sachschaden weit höher. Die Polizei kam recht schnell, zumal auch die Gebäude des Hundevereins und der Pferdekoppel Einbruchsspuren trugen. Gut zwei Stunden nahmen die Beamten der Spurensicherung das Gelände, Häuser und Schuppen akribisch unter die Lupe. Und unsere Mitarbeiter sorgten im Tagesverlauf dafür, dass alles wieder (soweit möglich) an seinen Platz kam und Türen verschließbar sind.