Erinnerung: Unsere treuen Gefährten


 

Abschied nehmen von Gefährten, die uns über Jahre oder Monate begleitet haben, die wir umsorgt und um die wir gebangt haben und um die wir dann trauern -  auch das gehört zum Alltag in unserem Verein.

 

Keiner, ob zutraulich und verschmust oder ängstlich bis zum letzten Tag, ist vergessen. 

 

Hier erinnern wir an unsere  Samtpfoten, die ihren Weg über die Regenbogenbrücke gegangen  sind. 

 

 


 

 

Wir sind alle furchtbar traurig, weil wir  am 6. März unseren lieben Kater Otto, der uns lange Jahre treu begleitet hat, gehen lassen mussten.

Seine Menschen, die ihn auch in seinen letzten Tagen seiner schweren Krankheit immer umsorgt haben, waren bei ihm, als er seine letzte Reise angetreten hat.

 

Er bleibt für immer in unseren Herzen.

Otto, der heimliche Herrscher

Otto, unser Maskottchen

Das war unser Otto, als einziger Freigänger  der heimliche Herrscher auf dem Vereinsgelände.  Jeden Tag inspizierte  er sein Reich, und  manche junge Maus unterlag schon einem schmerzhaften Irrglauben, wenn sie dachte: "Ach, nur ein alter Kater...!" 

Otto kam vor einigen Jahren zu uns, und weil es ihm gefiel und sein Napf immer gut gefüllt wurde, blieb er. Er hatte seine Menschen, die Mitglieder und Mitarbeiter unseres Vereins, fest im Griff und wusste, dass immer Leckerli und Streicheleinheiten auf ihn warteten.

Besucher begrüßte er meistens freundlich und sie durften ihn streicheln - mitnehmen allerdings nicht!

 

Doch seit Frühjahr 2018 wussten wir, dass Otto ein krankes Herz hat, er musste - wie Menschen auch in dieser Situation - regelmäßig Medikamente nehmen. Es gab gute und weniger gute Tage, doch wir spürten, dass Otto zunehmend schwächer wurde. 

Mitte Januar musste Otto erneut einige Tage stationär versorgt werden. Sein Zustand war kritisch, das Herz aufs Dreifache vergrößert. Doch er zeigte noch Lebenswille und Lebensmut. Nach seiner Rückkehr ins Katzenhaus - seinem Zuhause, das er liebte - kümmerten sich viele "seiner" Menschen, denen er solange ein treuer und lieber Begleiter war,  rührend um ihn. Manche kamen täglich, von früh bis abends wurde er umsorgt, gestreichelt, mit ihm erzählt. 

Unser lieber Otto  ist am 6. März im Beisein seiner Menschen für immer eingeschlafen.  Er hat seinen Platz in unseren Herzen.

 

 


Jojo, genannt Knicköhrchen, vor etwa einem Jahr
Jojo, genannt Knicköhrchen, vor etwa einem Jahr

Abschied von Jojo...

 

Eine Woche nach unserem Otto mussten wir auch Jojo gehen lassen. Die liebe wenn auch scheue Katze war schwer erkrankt. Wir haben alle gehofft und sie hat tapfer gekämpft. Doch weil sich das Leiden verschlimmerte und Schmerzen hinzukamen, blieb nur die Erlösung.



Katze Roswitha
Roswitha war eine ruhige Katze

.... von Roswitha...

 

Die etwa 11 bis 12 Jahre alte Katzendame lebte lange in einem Innenhof in Leipzig, wo sie mit anderen Artgenossen  regelmäßig gefüttert wurde. Nach dem Umzug der Bezugsperson kam sie 2018 zu uns. Das  lange Leben im Freien hatte wohl Spuren hinterlassen: Wegen einer schweren Nierenerkrankung, die den Körper vergiftete, mussten wir sie am 27. Mai erlösen lassen.



Unser schöner schwarzer Kater
Unser schöner schwarzer Kater

.... von Moses...

 

Unser schöner nachtschwarzer Kater, der wirklich kein einziges weißes Haar hatte, ist am 22. Juli eingeschlafen. Er hatte einen Tumor im Mundbereich, der inoperabel war, schon Spuren zeigte und der ihm wohl bald schlimme Schmerzen bereitet hätte. So entschieden wir, ihn  erlösen zu lassen.  Unser Moses, der auf etwa 12 Jahre geschätzt wurde, hat lange bei uns gelebt. Scheu geblieben ist er bis zuletzt.  Er hielt sich gern im Freigehege auf und liebte Leckerli.

Moses war gern im Freigehege
Moses war gern im Freigehege


.... von Cosmo...

 Cosmo, der gern am Fenster saß und sich das Fell wärmen ließ, der Leckerli vorsichtig aus der Hand nahm, sich aber dann schnell wieder zurückzog, der nie fauchte oder kratzte  - er ist am 12. September über die Regenbogenbrücke gegangen. In den letzten Wochen litt er ständig an Dauerschnupfen, fraß schlecht, war oft beim Tierarzt. Nun wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass Cosmo ein inoperables Karzinom am Darm hatte. Um dem liebenswerten  Kater weitere Schmerzen zu ersparen, haben wir nach tierärztlicher Empfehlung entschieden, ihn zu erlösen.

Cosmo im Frühjahr, da ging es ihm noch gut. Er liebte es, am Fenster zu sitzen und das Gelände im Blick zu behalten.
Cosmo im Frühjahr, da ging es ihm noch gut. Er liebte es, am Fenster zu sitzen und das Gelände im Blick zu behalten.
In der letzten Zeit plagte ihn ein Dauerschnupfen, die Abwehrkräfte waren schon geschwächt.
In der letzten Zeit plagte ihn ein Dauerschnupfen, die Abwehrkräfte waren schon geschwächt.


.... von unserem Paulchen...

Er war alt und er war nicht ganz gesund, aber damit hattte keiner gerechnet: In der Nacht vom 18. zum  19. September ist unser lieber Kater Paulchen, den jeder von uns tief ins Herz geschlossen hatte, über die Regenbogenbrücke gegangen. Schon am Mittwoch war zu spüren, dass es ihm nicht gut ging, Paulchen lag die ganze Zeit in seinem Körbchen. Theo und Winfried, seine WG-Gefährten, blieben ständig in seiner Nähe. In der Nacht ist er friedlich eingeschlafen. Er musste nicht leiden, aber wir sind alle unendlich traurig. Er hat seinen Platz in unserem Herzen. 

Paulchens WG-Gefährten, der schwarz-weiße Theo und auch Winfried, blieben bis zuletzt in seiner Nähe.
Paulchens WG-Gefährten, der schwarz-weiße Theo und auch Winfried, blieben bis zuletzt in seiner Nähe.


Immer vorsichtig und auf Abstand bedacht: Unsere Seniorin Susi. Im Hintergrund Kater Sascha.
Immer vorsichtig und auf Abstand bedacht: Unsere Seniorin Susi. Im Hintergrund Kater Sascha.
Susi war lieber für sich und wurde auch separat gefüttert.
Susi war lieber für sich und wurde auch separat gefüttert.

.... und von Susi

Sie war eine ruhige, vorsichtige Katze, die lieber für sich blieb: Susi, deren Alter etwa auf 15 Jahre geschätzt wurde, hat lange auf einem Fabrikgelände gelebt und dort auch Nachwuchs großgezogen. Als der  Firmenchef für die gealterte Katze ein Zuhause suchte, kam Susi zu uns und verbrachte ihre letzten Lebensjahre ruhig und friedlich. In den letzten Wochen war zu spüren, dass es ihr nicht immer gut ging. In der Nacht zum 29. Oktober ist unsere Susi  eingeschlafen.



2018: Jerry (12 Jahre), Frau Krause (16 Jahre),  Micky (16 Jahre)


2017: Janosch/Joschi (über 10 Jahre), Opa Fritz (16 Jahre)

Janosch oder Joschi (er hatte sozusagen zwei Namen) war unser zweiter Freigänger. Er war eines Tages einfach da - und blieb. Seine Scheu Menschen  gegenüber legte er nie ganz ab, aber er war früh und Mittag immer ganz pünktlich an seiner Futterstelle am Holzhaus.

Wie alt er genau war, wissen wir nicht - im Mai hat er uns für immer verlassen. 

Opa Fritz war krank und halb blind.
Opa Fritz war krank und halb blind.